Im Reich der Interpunktionen

Brutaler Krieg zwischen Satzzeichen!  

Was passiert, wenn im Reich der Interpunktionen Krieg ausbricht und die Satzzeichen beginnen, einander zu bekämpfen? Darüber haben Sie noch nie nachgedacht? Ich auch nicht, bis ich gestern dieses ausgezeichnete Gedicht von Christian Morgenstern gefunden habe, das mir den Tag versüßte … Viel Spaß damit (und verwenden Sie noch rasch ein paar Semikolons in Ihren Texten, solange es sie noch gibt! :-))  

Im Reich der Interpunktionen
nicht fürder goldner Friede prunkt:
 

Die Semikolons werden Drohnen

genannt von Beistrich und von Punkt.
 

Es bildet sich zur selben Stund

ein Antisemikolonbund.
 

Die einzigen, die stumm entweichen

(wie immer), sind die Fragezeichen.
 

Die Semikolons, die sehr jammern,

umstellt man mit geschwungnen Klammern
 

und setzt die so gefangnen Wesen

noch obendrein in Parenthesen.
 

Das Minuszeichen naht, und - schwapp!

da zieht es sie vom Leben ab.
 

Kopfschüttelnd blicken auf die Leichen

die heimgekehrten Fragezeichen.
 

Doch, wehe! neuer Kampf sich schürzt:

Gedankenstrich auf Komma stürzt -
 

und fährt ihm schneidend durch den Hals,

bis dieser gleich - und ebenfalls
 

(wie jener mörderisch bezweckt)

als Strichpunkt das Gefild bedeckt!
 

Stumm trägt man auf den Totengarten

die Semikolons beider Arten.
 

Was übrig von Gedankenstrichen,

kommt schwarz und schweigsam nachgeschlichen.
 

Das Ausrufszeichen hält die Predigt;

das Kolon dient ihm als Adjunkt.
 

Dann, jeder Kommaform entledigt,

stapft heimwärts man, Strich, Punkt, Strich, Punkt.
 

Christian Morgenstern

 

Kategorien:   Literarisches
Tags:   , , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (1)

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie ..."

Die Farben des Wunderlandes: Grau 

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Baum." Mephisto in Goethes Faust 

Die graue Farbe ist ein „Zwischenton“ und steht zwischen Weiß und Schwarz, was sich sprachlich in folgenden Ausdrücken manifestierte:

  • Grauzone: Undefiniertes befindet sich in der Grauzone; es ist weder gut (weiß) noch schlecht (schwarz)
  • Graubrot: Mischbrot aus weißem Weizen- und „schwarzem“ Roggenmehl
  • Morgengrauen: Dämmerung; Übergang zwischen der dunklen Nacht und dem hellen Tag (ein Abendgrauen dagegen gibt es nicht!)
  • Graue Literatur: Literatur, die nicht über den Buchhandel vertrieben wird.

Zudem gilt Grau als langweilig und als Synonym für Eintönigkeit und trübe Stimmung. In Wendungen wie „grauer Alltag“ oder „alles grau in grau sehen“ ist der Gegensatz des Grau zu bunten Farben genutzt.  Im Folgenden eine Reihe von idiomatischen Wendungen, die sich mit der grauen Farbe auseinandersetzen: 

  • etwas liegt noch in grauer Zukunft
  • etwas liegt in grauer Vergangenheit
  • die graue Vorzeit
  • eine graue Maus sein
  • bei Nacht sind alle Katzen grau
  • sich wegen etwas keine grauen Haare wachsen lassen
  • in Ehren grau geworden sein
  • alles grau in grau sehen/malen
  • der graue Alltag  
  • das graue Elend haben
  • jemandem graut es vor etwas

 
Kategorien:   Die Farben des Wunderlandes
Tags:   , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)

Wofür die Ewigkeit zu gebrauchen ist …

Zum 100. Todestag von Mark Twain 

Zum hundertsten Mal jährt sich nun der Todestag des großen amerikanischen Schriftstellers Mark Twain. Seine Bücher sind herzerfrischend, intelligent, strotzen vor Sarkasmus (und dabei kommen sie ganz ohne SarcMarc aus …) und ausgezeichneter Beobachtungskunst – kurz: sie sollten in keiner Bibliothek oder Leseliste fehlen. Aber nicht nur seiner Bücher wegen würdigt das Wunderland Deutsch den Todestag von Mark Twain, sondern vor allem auch wegen seiner engen Beziehung zur deutschen Sprache, die bereits in einigen Artikeln Erwähnung gefunden hat:

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Die-schreckliche-deutsche-Sprache.aspx

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Der-Junge-die-Rube-und-das-Madchen.aspx

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Worter-wie-alphabetische-Prozessionen.aspx

http://www.wunderland-deutsch.com/post/Wie-die-Blasen-eines-Ausschlags.aspx  

Zitate zur deutschen Sprache 

Mark Twain, der als einer der scharfzüngigsten Schriftsteller der Literaturgeschichte gilt, hat sich häufig zur deutschen Sprache geäußert. Hier einige Zitate aus seiner Feder: 

  • Wenn der deutsche Schriftsteller in einen Satz taucht, dann hat man ihn die längste Zeit gesehen, bis er auf der anderen Seite seines Ozeans wieder auftaucht mit seinem Verbum im Mund.
  • Einige deutsche Wörter sind so lang, dass sie eine Perspektive haben.
  • Never knew before what eternity was made for. It is to give some of us a chance to learn German.
  • Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.
  • Wer niemals Deutsch gelernt hat, kann sich keine Vorstellung davon machen, wie verzwickt diese Sprache ist. Es gibt sicher keine andere Sprache, die so unordentlich und unsystematisch daherkommt, und sich daher jedem Zugriff entzieht.
  • Ich glaube nicht, dass es irgendetwas auf der ganzen Welt gibt, was man in Berlin nicht lernen könnte - außer der deutschen Sprache!
  • Wenn doch die Deutschen das Verb so weit nach vorn zögen, „that one it without a telescope discover can!“

 

Kategorien:   Helden und "Helden" der deutschen Sprache | Zitate
Tags:   , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)

Neues Satzzeichen

SarcMarc als Zeichen der Ironie

Im Schriftverkehr des Internetzeitalters bedient man sich häufig der verschiedenen Smileys, um Missverständnissen auf Grund von fehlender Gestik und Mimik vorzubeugen. Besonders schwierig bleibt es aber weiterhin, Ironie und Sarkasmus zu kennzeichnen bzw. zu verstehen, weshalb ein US-Unternehmen ein neues Satzzeichen – das SarcMarc (eine Spirale mit einem Punkt; siehe Video) zum Patent angemeldet hat. Das Symbol wird für Geld (!) zum Download angeboten: Sarkasmus um 1,99 Dollar.  http://www.youtube.com/watch?v=WlwCCWGYOGg&feature=player_embedded

Geschichte des Ironiezeichens 

Als Erfinder des Prinzips Ironiezeichen kann Ende des 19. Jahrhunderts der französische Dichter Marcel Bernhardt gelten. Allerdings setzte sich das spiegelverkehrte Fragezeichen, das als Symbol eingesetzt wurde, nie ganz durch. Zudem muss auch festgehalten werden, dass man dem Ironischen natürlich schon einen Teil der Ironie entzieht, indem man es als ironisch kennzeichnet und somit sein Spiel zwischen Aussage und Bedeutung einschränkt.

Kategorien:   Deutsch, wie geht es dir? | Sprachkuriositäten
Tags:   , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)

Klara Klopädie und ihre Katze Klementine

„Mein Müsli macht auch Morgenmuffel wie mich munter!“

Richtig – es geht um Alliterationen (lat. ad: „zu“, littera: „Buchstabe“). Alliterationen sind literarische Stilfiguren, bei denen die betonten Stammsilben von zwei oder mehreren benachbarten Wörtern den gleichen Anfangslaut besitzen. Alliterationen können auch innerhalb eines Wortes auftreten, wie z.B. bei „Wirrwarr“, „Krimskrams“, „Schnickschnack“ usw.  

Einsatz von Alliterationen

Alliterationen werden in der Dichtung sowohl in Versen (als Sonderform der Stabreime) als auch in freier Form eingesetzt. Wegen ihrer größeren Einprägsamkeit werden sie zudem häufig in der Werbung (z.B. „Spiel, Spaß und Spannung“ oder „Milch macht müde Männer munter“) und im Boulevard-Journalismus eingesetzt. 

Konzentrierte Alliterationen 

Intensive Häufungen von Alliterationen finden sich naturgemäß in (Kinder-)Büchern, die sich mit dem Alphabet beschäftigen. Hier einige Kostproben aus „Die Geschichte von Klara Klopädie und wie sie Engelbert Enzy fand“: 

  • „Klementine, ich sage dir das jetzt klipp und klar: Du kannst keinesfalls auf das Kirchendach klettern!“
  • „Genial“, grübelt sie gedankenverloren, „der Geburtstagsgugelhupf nach Großmutter Gerdas geheimem Gugelhupfrezept ist mir ganz gut gelungen!“
  • Nach einem neunzigminütigen Nickerchen sitzt sie am Nachmittag des N-Tages neben ihrer Nichte Nelli am Nähtisch.
  • „Mit genügend Glück geraten wir nicht ins Gewitter!“
  • Draußen ist winterlich-weihnachtliches Wetter und der Wind weht wie wild.
  • „Der Reiseroman ‚Ein Rauchfangkehrer in Rom‘ wäre auch recht reizvoll!“
  • „Riesige Regenmengen in Rom erwartet.“

(Das Buch ist übrigens direkt beim Verlag (http://www.hochachtung-verlag.com/AchtungBuecherwurmKlara.aspx) und im gut sortierten Buchhandel erhältlich.)

 

Vereinfachung der deutschen Sprache in nur 5 Schritten

„ … fereinfakung der nok swirikeren und unsinikeren kramatik …“

 

Im Folgenden ein humoristischer Beitrag zum Thema Vereinfachung der deutschen Sprache (mit einem bösen Seitenhieb auf das Niederländische …). Für alle, denen Deutsch schon immer zu kompliziert war! :-) (Gefunden übrigens in den unendlichen Weiten des World Wide Web!)

Erster Schritt:

Wegfall der Großschreibung
einer sofortigen einführung steht nichts
mehr im weg, zumal schon viele grafiker
und werbeleute zur kleinschreibung
übergegangen sind

zweiter schritt:
wegfall der dehnungen und schärfungen
diese masname eliminirt schon di gröste
felerursache in der grundschule, den sin oder
unsin unserer konsonantenverdopelung hat
onehin nimand kapirt

driter schrit:
v und ph ersetzt durch f,
z ersetzt durch s,
sch verkürtzt auf s
das alfabet wird um swei buchstaben redusirt,
sreibmasinen und setsmasinen fereinfachen
sich, wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft
sugefürt werden

firter srit:
g, c und ch ersetst durch k,
j und y ersetst durch i
ietst sind son seks bukstaben auskesaltet, di sulseit
kan sofort fon neun auf swei iare ferkürtst werden,
anstat aktsik prosent rektsreibunterikt könen nütslikere
fäker wi fisik, kemi oder auk reknen mer kepflekt
werden.

fünfter srit:
wekfal fon ä-, ö- und ü-seiken
ales uberflusike ist ietst auskemertst, di ortokrafi
wider slikt und einfak. naturlik benotikt es einike
seit, bis diese fereinfakung uberal riktik ferdaut ist,
fileikt ein bis swei iare. anslisend durfte als nekstes
sil di fereinfakung der nok swirikeren und
unsinikeren kramatik anfisirt werden. 

 

...und fertik war di holandise sprake!

 

 

Kategorien:   Deutsch, wie geht es dir? | Sprachkuriositäten
Tags:   , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (3)

Grün ist in allem mein Sinn ...

Die Farben des Wunderlandes: Grün

Das Ergrünen (im Frühling) wird mit der Farbe Grün verbunden. Im Mittelalter stand sie als Symbol für eine beginnende Liebe.

So entstanden zwei Redewendungen: zum einen  die grüne Seite und und zum anderen – als   Verneinung – jemandem nicht grün sein.

Hier einige weitere idiomatische Wendungen zur grünen Farbe: 

  • sich grün und gelb/blau ärgern
  • auf keinen grünen Zweig kommen
  • noch grün hinter den Ohren sein
  • etwas über den grünen Klee loben
  • einen grünen Daumen haben
  • grünes Licht geben od. haben

Mittelalterliches Minnelied

Und nicht zuletzt ein Minnelied aus dem Mittelalter:  

Grün ist in allem mein Sinn
ist der lieb ein anfing.
Grün soltn allezeit haben wert,
ob dein Herz dir lieb begehrt,
Grün ist gar ein fröhlich klait,
Wer es nach seinen wirden trait.
Grün soll niemand tragen,
der in lieb will verzagen.

Kategorien:   Die Farben des Wunderlandes | Wortschätze
Tags:   , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)

Griechische Mythologie für die Kleinsten!

„Ich will zur Sonne fliegen!“, sagt Ikarus 

Die Themen Sprache und Mythologie werden nicht nur im Wunderland Deutsch, sondern auch im Sortiment des Hochachtung Verlages hochgehalten und so widmet sich eines der neu erschienen Kinderbücher dem Mythos des tragischen griechischen Helden Ikarus, der der Sonne zu nahe kommt und diesen Fehler mit seinem Leben büßt.

In der Kinderbuch-Variante stellt sich der Mythos ein wenig anders und mit Happy-End dar: Der Vogeljunge Ikarus ist ganz traurig. Sein größter Traum ist es, hinauf zur Sonne zu fliegen. Aber er ist zu klein und seine Flügel sind zu kurz. Er schafft es nicht und ist untröstlich. Das Buch erzählt die bezaubernde Geschichte von Ikarus‘ Traum und seinen Freunden, die ihm dabei helfen, seinen Traum zu erfüllen. Es erzählt die Geschichte von großen Zielen und wunderbaren Freundschaften. Es spielt mit dem antiken Mythos und erweckt ihn auf wunderbare Weise zu neuem Leben.  Weitere Mythologie-Bücher für die Kleinsten folgen!

Weitere Informationen finden sich auf der Verlags-Homepage:  http://www.hochachtung-verlag.com/AchtungBuecherwurmIkarus.aspx und auf Ikarus‘ Homepage http://ikarus.achtung-buecherwurm.com/

Erhältlich sind die Bücher im gut sortierten Buchhandel und direkt beim Verlag.

 

Kategorien:   Bücher | Mythos und Sprache | Hochachtung Verlag
Tags:   , , , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)

Internationaler Tag der Muttersprache

21. Februar 

Seit dem Jahr 2000 wird am 21. Februar der von der UNESCO ausgerufene Internationale Tag der Muttersprache begangen. Der jährliche Gedenktag wird vor allem dazu genutzt, auf Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern und auf aussterbende Sprachen aufmerksam zu machen.     

Hintergrund 

Den Hintergrund des Internationalen Tages der Muttersprache bildet das Jahr 1952, in dem die damalige pakistanische Regierung beschloss, Urdu, das nur von 3% der Bevölkerung die Muttersprache war, zur alleinigen Amtssprache zu erheben. Bei Protesten gegen diesen Beschluss wurde am 21. Februar das Feuer auf Demonstranten eröffnet. Auf Antrag von Bangladesch wurde dieser Tag im Jahr 2000 zum Internationalen Tag der Muttersprache ernannt.

Kategorien:   Deutsch, wie geht es dir?
Tags:   ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)

Wahl zwischen Skylla und Charybdis

Die Odyssee in der Sprache des 21. Jahrhunderts  

Nach dem Ende des trojanischen Krieges fuhren die siegreichen griechischen Helden in die Heimat zurück. Die meisten erreichten ihr Ziel bald, aber Odysseus hatte eine lange Reise vor sich – eine Odyssee im wahrsten Sinn des Wortes.

Der Begriff „Odyssee“ wurde im 19. Jahrhundert in seiner ursprünglichen Bedeutung einer „langen und abenteuerlichen Irrfahrt“ übernommen und noch heute verwendet. Odysseus‘ Irrfahrt dauerte zehn Jahre. Acht davon verbrachte er in den Grotten von Zauberinnen und Nymphen und während der beiden anderen Jahre bestand er so manch gefährliches Abenteuer. Zwei davon haben ihre sprachlichen Spuren hinterlassen:

1. Sirenen:

Wir kennen Sirenen seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als Alarm- und Signaleinrichtung mit an- und abschwellenden Tönen, die bei Gefahr ertönt und die Bevölkerung warnen soll. Das läuft der Herkunft des Wortes zuwider, denn es waren die Sirenen selbst, von denen in der griechischen Mythologie die Gefahr ausging. Die Sirenen waren Frauen mit Vogelleibern, die Seeleute durch ihren betörend schönen Gesang anlockten, um ihnen das Blut auszusaugen und sie so zu töten. Odysseus fuhr an ihrer Insel vorbei: an den Mast gefesselt hörte er ihren Gesang und überlebte, weil die Fesseln ihn daran hinderten, sich ihnen zu nähern.

2. Wahl zwischen Skylla und Charybdis:

Wer die Wahl zwischen Skylla und Charybdis hat, steht vor keiner erfreulichen und schon gar nicht vor einer leichten Entscheidung, denn beide Möglichkeiten bergen Ungeheuer: Skylla war in der griechischen Mythologie eine in ein Monster verwandelte Nymphe mit sechs Köpfen, einer dreifachen Reihe Zähne in jedem Maul und zwölf Füßen. Ihre Höhle befand sich gegenüber dem tödlichen Strudel der Charybdis, ebenfalls ein Ungeheuer, in der Meerenge von Messina.Wie man sieht, sind beide Alternativen äußerst abschreckend. Odysseus entschied sich übrigens bei der ersten Fahrt durch die Meerenge dafür, näher an Skylla vorbeizufahren und verlor viele seiner Gefährten. Weil er ein besonderer Pechvogel war, musste er ein zweites Mal die Meerenge passieren und lernte auch die zweite Alternative, Charybdis, kennen.

 

Kategorien:   Mythos und Sprache
Tags:   , , ,
Aktionen:   E-Mail | Permalink | Kommentare (0)